Kinderheime in der Schweiz Historische Aufarbeitung

unter Einbezug von Berichten ehemaliger Heimkinder, Zeitzeugen, Akten, Bildquellen und Literatur. Ein Projekt der Guido-Fluri-Stiftung. Projektleitung: Dr. Thomas Huonker

Erste nationale Gedenkstätte für Heim- und Verdingkinder

Das Gebäude wurde vom bekannten Bauhaus-Architekten Hannes Meyer gebaut und steht heute unter Denkmalschutz. Mit der ersten nationalen Gedenkstätte für Heim- und Verdingkinder (Wikipedia) möchte die Stiftung das Heim der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Das Haus soll ein Ort der Erinnerung und Hoffnung werden und der Aufklärung sowie dem Austausch zwischen den Generationen dienen.


Erste Nationale Gedenkstätte

Der Zürcher Historiker Dr. Thomas Huonker hat einen Teil der Geschichte der Schweizer Kinderheime und des Verdingwesens im Auftrag der Guido Fluri-Stiftung durchleuchtet. Gespräche mit Betroffenen, Zeitdokumente oder Fotoreportagen aus jenen Jahren ermöglichen heute einen unmittelbaren Einblick in die Geschehnisse von damals. Fotografen, wie zum Beispiel Paul Senn (1901-1953) oder Hans Staub (1922-1998), haben das Leben der Heim- und Verdingkinder und ihre Alltagssituationen mit eingängigen Bild-Reportagen dokumentiert. Gestützt auf die historische Aufarbeitung, die teilweise in der Ausstellung ersichtlich ist, hat Kurator Markus Schürpf Bilder und Dokumente zu einer bewegenden Ausstellung in den Räumen der nun heutigen ersten Nationalen Gedenkstätte mit dem Ziel vereint, die Situation der damaligen Heim- und Verdingkinder für die Besucher sicht- und nachvollziehbar zu machen.

Erste Nationale Gedenkstätte für Heim- und Verdingkinder

Die Stiftung wird interessierten Schulklassen, Gruppen und Privatpersonen kostenlos die Gelegenheit bieten, sich anhand der gesammelten Dokumente und Bilder im Rahmen von Ausflügen, Lagerwochen oder Workshops umfassend und in originaler Umgebung mit der Thematik zu befassen. Damit setzt sich die Guido Fluri-Stiftung  dafür ein, dass das Schicksal und die Geschichte der Heim- und Verdingkinder jüngeren Generationen zugänglich bleibt und nicht in Vergessenheit gerät.


Skulptur Weggeschaut

Am ersten Jahrestag im Juni 2014 

wurde die Skulptur "Weggeschaut"

von Stephan Schmidlin eingeweiht. 

 








v.r. Ständerat Joachim Eder, Stephan Schmidlin

und Guido Fluri




v.l. Beat Kreienbühl, René Schüpbach,
Ursula Biondi, Guido Fluri, Tanja Gutmann



Bitte beachten Sie, dass die Gedenkstätte nur gegen Voranmeldung geöffnet ist.

Tel: 041 780 51 82


Adresse:

Habstangenweg 8, 4717 Mümliswil