Kinderheime in der Schweiz Historische Aufarbeitung

unter Einbezug von Berichten ehemaliger Heimkinder, Zeitzeugen, Akten, Bildquellen und Literatur. Ein Projekt der Guido-Fluri-Stiftung. Projektleitung: Dr. Thomas Huonker

Thema runder Tisch BITTE MELDEN!

Thema runder Tisch BITTE MELDEN!

Beitragvon Dome » Mo 27. Mai 2013, 18:53

Zu meinem grossen Erstaunen wurde ich, der ich als Querulant verrufen bin, dennoch zu den Vorbesprechungen zum runden Tisch eingeladen. Wie auch mein letzter Beitrag vermuten lässt, ging ich mit äusserster Skepsis betreffend der Glaubwürdigkeit dieser Aktion nach Bern.
Auch hier wieder wurde ich zuerst einmal gleich wieder mit einer diskriminierenden Haltung seitens der Behörden konfrontiert. Denn ich wurde erneut zur Seite gezogen und auf mein Erscheinen am 11ten April angesprochen. Diesmal jedoch mit etwas mehr Feingefühl als dies beim 11ten April der Fall war, weshalb es mir heute auch leichter gefallen ist, mich nicht zu sehr über diesen Vorfall zu ärgern. Jedoch schürte dies gleich zu Beginn der Sitzung den Gedanken wieder nur als Alibi Übung missbraucht zu werden.
Im Verlauf der heutigen Sitzung jedoch konnte ich zu meinem Erstaunen einige Aspekte bemerken, welche auch bei mir die Zweifel betreffend Glaubwürdigkeit zumindest reduzieren konnten. So erschein zum Beispiel Frau Somaruga doch persönlich um nochmals zu bestätigen, dass es ihr mit der Sache ernst sei. Auch Herr Stadler verhielt sich in der Sache betreffend der Zusammensetzung der Teilnehmenden am runden Tisch recht korrekt und war sogar in der Lage die bestehenden Differenzen zwischen Ihm und mir beiseite zu legen und offensichtliche Vorurteile abzubauen.
Dies und der Umstand, dass die Notwendigkeit auch einen Querulanten wie mich in das weitere Vorgehen mit einzubeziehen. Somit muss auch ich anerkennen, dass dies ernst zu nehmende Indizien dafür sind, dass es sich für einmal doch nicht um ein reines politisches Cabaret handelt um sich, oder seine Partei zu profilieren. Natürlich ist für mich noch lange nichts bewiesen, bevor auch entsprechende Taten folgen werden, doch wurde heute auch für mich persönlich viel bewegt. Denn ich kann meine prioritären Anliegen nun endlich auf wirksame Art vorbringen, sehen, dass ich mit diesen oder ähnlichen Anliegen nicht alleine stehe und zur Abwechslung einmal unterstützt, statt behindert zu werden. Meines Erachtens aber betreffen meine Anliegen nicht nur mich selbst, sondern finden sich bei diesen beachtlich viele Parallelen zu anderen Betroffenen. Hinzu kommt, dass ich in den bisherigen Gesprächen und Diskussionen die Vertretung genau dieser Anliege vermisst habe. Weshalb ich also meinen Platz am runden Tisch für gerechtfertigt erachte und meine Aufgabe in dieser Angelegenheit äusserst ernst nehme.
Wie bereits erwähnt habe ich selbst bereits viele Parallelen meiner Anliegen zu jenen anderer Betroffener erkennen können. Jedoch musste auch ich bei dem heutigen Gespräch erkennen, gewisse Aspekte übersehen zu haben, so wie auch meine Kernpunkte von anderen scheinbar übersehen wurden. Und ich selbst kenne die Geschichte aus eigener Erfahrung, verwende gerne auch meine eigenen Erlebnisse zur Argumentation, weil ich bei meiner Geschichte auch über die Hintergründe und Umstände entsprechend informiert bin. Meine eigene Geschichte jedoch mag zwar ein kleiner Teil vom Thema sein, doch bin ich nicht in eigener Sache als Teilnehmer des runden Tisches aufgenommen worden. Und ich plane auch nicht in eigener Sache am runden Tisch sprechen zu wollen, sondern ich will meine Aufgabe ernst nehmen.
Deshalb möchte ich alle Betroffenen aus der Region Laufen und Umgebung herzlichst dazu einladen, mich darüber zu informieren, mit welchen Folgen und Nöten aus den erlebten Misshandlungen diese zu kämpfen haben. Was belastet Sie, welche Massnahmen erachten Sie als notwendig, um Ihr Leben erträglicher werden zu lassen. Sie können mich jeweils Dienstag und Freitag von 14:30-18:30 Uhr oder Samstags von 13:o-17:oo Uhr im Bahnhof von Bärschwil (ehemaliger Wartesaal) finden.

ICH HABE KEINEN OFFIZIELLEN AUFTRAG DAZU, SONDERN BIN LEDIGLICH Teilnehmer am runden Tisch!

Jedoch möchte ich mich auf diesen entsprechend vorbereiten. Wir sind kein Verein, sondern sehe ich mich als die Stimme jener ohne Anschluss an einen Verein!
Meine Kernpunkte sind die Folgenden:
1. Wir leben in einer Gesellschaft in welcher dauernd von Rechtsstaatlichkeit und Rechtsgleichheit die Sprache ist. Wir werden bei Verdienst, bei Importen als auch bei unseren Einkäufen mit Steuern belastet. Diese sollten eigentlich auch dazu dienen, die soeben genannte Rechtsstaatlichkeit, sowie die Rechtsgleichheit zu gewährleisten. Ausgehend von dem Verursacherprinzip wurde uns schwerer Schaden zugefügt, womit bereits aus der Perspektive der Rechtsgleichheit Ansprüche gegenüber dem Verursacher als gerechtfertigt zu erachten sind. Da der Schaden jedoch sowohl Materielle, als auch immaterielle Aspekte betrifft und von entsprechend sensibler Natur ist, erwarte ich auch eine dem Schaden angepasste Regulierung.
2. Der entstandene Schaden kann weder ungeschehen gemacht, noch entschädigt werden. Womit einerseits eine Regulierung im Sinne eines Schmerzensgeldes auf jeden Fall stattfinden muss. Damit sind jedoch in den meisten Fällen nicht die gesellschaftlichen und sozialen Aspekte der Betroffenen geregelt. So konnte ich z.B. bemerken nicht als Einziger gerne zu einem normalen Lohn arbeiten zu können, statt mit einer IV Rente dahin vegetieren zu müssen. Auf Grund der dauernden Schlafstörungen und anderer gesundheitlicher Probleme es mir jedoch unmöglich ist einer geregelten Arbeit nach zu gehen. Lösungen in dem Sinne, dass z.B. eine monatliche Leistung erbracht würde, welche dann erledigt werden könnte, wenn es Schlaf und Gesundheit zulassen, sind auf dem Arbeitsmarkt jedoch nicht zu finden. Genauso wie andere wieder nur deshalb vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen werden, weil deren Abschlussprüfung aus einer Anstalt stammen.
Die soziale Integrierung der Betroffenen in dieser Hinsicht ist somit ein weiterer wesentlicher Kernpunkt in den Anliegen für welche ich mich am runden Tisch engagieren möchte.
3. Viele der Betroffenen werden mittels offiziellen Akten welche nicht den Tatsachen entsprechen diskriminiert. Diese Akten führen für die Betroffenen oftmals zu Nachteilen im täglichen Leben. Eine Richtigstellung in den Akten ist ein weiterer Punkt, welchen ich als belangreich erachte.
4. Viele von den Betroffenen leben heute noch mit Schlafstörungen, psychosomatisch bedingten Schmerzerscheinungen, Angstzuständen und dergleichen. Was kann / muss getan werden um diese Traumen überwinden zu können?

Ich glaube einige gute Ideen zu haben, doch mit Ihrer Hilfe werden die sicherlich noch besser, also melden Sie sich bitte bei mir.
Dome
 
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